DOSB - Olympiamannschaft

Bühne

News Im Vorfeld auf die Wettkämpfe trainierten die Judokas intensiv in Brasilien © Oliver Kremer, DBS

"Wenn man gewinnen will, muss man eh Alle schlagen!"

Die Judowettkämpfe starten morgen ab 10:00 Uhr in der Carioca Arena 3 und fünf deutsche Athletinnen und Athleten greifen in das Geschehen ein. Morgen kämpfen die erfolgreichen Brussig-Zwillinge gleich um Edelmetall, Carmen Brussig startet gegen die 25-jährige Türkin Tasin in der Klasse bis 48 kg im Viertelfinale, Ramona zieht dann kurz danach in der Klasse bis 52 kg gegen die 31-jährige Brasilianerin Ferreira nach.

Am 9.9. geht Nikolai Kornhaß direkt im Viertelfinale in das paralympische Rennen, er kämpft gegen den Sieger des Achtelfinal-Kampfes zwischen Briceno (Venezuela) und Nascimento (Brasilien) in der Klasse bis 73 kg. Sebastian Junk kämpft in der Klasse unter 81 kg im Achtelfinale gegen Nouri aus dem Iran in der ersten Runde. Am 10.9. startet Oliver Upmann im Achtelfinale gegen den Brasilianer Tenorio in der Klasse unter 100 kg. 

Carmen Bruckmann zur Auslosung: „Ich bin mit der Auslosung zufrieden, es hätte durchaus schlimmer kommen können.  Wenn man gewinnen will, muss man eh alle schlagen Bei den Mädels ist es sehr gut. Das Ramona die Hauptgegnerin aus Frankreich erst im Finale haben wird, wenn alles nach Plan läuft, das haben wir uns gewünscht. Auch mit der Auslosung von Nikolai bin ich sehr zufrieden, bei Sebastian und Oliver müssen wir den Verlauf einfach abwarten.“ 

Die Erwartungen der Cheftrainerin Bruckmann sind hoch: " Wir hatten viel Training im Vorfeld mit intensiven Trainingslagern, im November waren wir jeweils 2 Wochen hier. Weil Co-Trainer Stefan hier 8 Jahren gelebt hat, kennen wir die sehr gute Judoszene Brasiliens genau. Die Brussig-Sisters haben ein klares Ziel, ich habe hier ein gutes Gefühl. Sebastian hat mir Bronze in Athen gezeigt, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Die Zielstellung ist erst einmal eine Position zwischen 5 und 7. Nikolai ist Novize bei den Paralympics, aber wir liebäugeln mit ner Medaille. Er bereitete sich jetzt zwei Jahre professionell vor. Oliver muss in den Wettkampf gut reinkommen, dann sehen wir weiter. Insgesamt sind alle gesund und sehr gut vorbereitet."

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