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News Christian Schmidet © Keller

Para Snowboard: Weitere Wettkampfpraxis gesammelt

Beim Para Snowboard-Weltcup im spanischen La Molina haben die Starter der noch jungen deutschen Nationalmannschaft weitere wichtige Wettkampferfahrungen gesammelt. Christian Schmiedt schaffte in der Startklasse LL1 im Boardercross in beiden Weltcup-Rennen den Sprung ins Viertelfinale und belohnte sich mit den Plätzen fünf und sechs.

Im Juni vergangenen Jahres hat André Stötzer das Amt des Cheftrainers Para Snowboard im Deutschen Behindertensportverband angetreten. Da es bis dato keine aktiven Athleten in Deutschlang gab, richtete er im Oktober einen ersten Sichtungslehrgang im Pitztal ein. Nach den ersten internationalen Rennen beim Weltcup in Ladgraf Mitte November, gingen nun auch in La Molina wieder drei deutsche Athleten an den Start.

„Beim Weltcup-Stopp in La Molina wurden insgesamt vier Rennen gefahren. Das waren optimale Bedingungen, um möglichst viele Wettkampferfahrungen auf internationaler Bühne zu sammeln. In Landgraf gab es nur Rennen in der Disziplin Banked Slalom – in Spanien konnten wir uns nun auch im Boardercross international messen“, berichtet Cheftrainer Stötzer.

Christian Schmiedt zeigte in der Klasse LL1 im Boardercross welches Potential in ihm steckt. Als einziger deutscher Starter dieser Klasse kämpfte er sich in beiden Rennen durch die Vorläufe bis ins Viertelfinale und belegte Rang fünf und sechs im Endresultat. Auch Matthias Keller setzte sich im Boardercross Vorlauf der Startklasse LL2 durch. Im Viertelfinale musste er sich dem späteren Weltcup-Sieger Alex Messie aus Kanada geschlagen geben und wurde guter Achter. Im zweiten Rennen belegte er Rang zehn. Teamkollege Manuel Ness verpasste in der gleichen Startklasse mit Rang neun den Sprung ins Viertelfinale nur denkbar knapp. Im zweiten Rennen wurde er Elfter.

Die drei deutschen Para Snowboarder in La Molina (v.l. Manuel Ness, Matthias Keller, Christian Schmiedt) © Keller

Auch in den beiden Banked Slalom Rennen fuhren die drei deutschen Starter sechs weitere TopTen-Platzierungen ein. „Wir haben einen weiteren Schritt nach Vorne gemacht. Die guten Platzierungen unter den Top Ten sind auch wichtig für die Entwicklung der Sportart im Deutschen Behindertensportverband“, resümierte Stötzer.

Ende März misst sich die Welt-Elite im Para Snowboard bei den Weltmeisterschaften im finnischen Pyha – in diesem Jahr noch ohne deutsche Starter, doch die WM 2020 hat der Cheftrainer bereits fest im Visier. 

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