DOSB - Olympiamannschaft

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EM Die deutschen Herren © Uli Gasper

Rollstuhlbasketball: Startschuss für EM-Vorbereitung

Für die deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften geht es im neuen Jahr gleich in die Vollen. Im Januar starten die Teams um Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger und Damen-Cheftrainer Martin Otto mit einem Sichtungslehrgang in die Vorbereitung für die Europameisterschaften in den Niederlanden und Polen.

Nach der Heim-WM im vergangenen August in Hamburg liegt der Fokus der deutschen Rollstuhlbasketballer bereits zu Beginn des Jahres auf dem nächsten internationalen Turnier. Im Juni sind die deutschen Damen in Rotterdam bei der EM gefordert. Im August rollen dann die Herren im polnischen Walbrzych auf das Parkett.

Um bereits frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen und in dem straffen Terminplan auf nationaler wie internationaler Vereinsebene die wenigen freien Slots optimal nutzen zu können, startet die deutsche Herren-Auswahl bereits Anfang Januar mit einem ersten Sichtungslehrgang. Insgesamt  25 Athleten, darunter zahlreiche junge Nachwuchstalente sowie langjährige Routiniers haben die Chance, sich für den Nationalmannschaftskader 2019 zu empfehlen. Mit Lucas Fiedler (RBB Flinkstone Graz), Tobias Hell (Red Rollers Cottbus) und Luca Puppe (Alba Berlin/Pfeffersport Berlin) sind dabei auch drei absolute Selectioncamp-Rookies mit dabei.

Eine Überraschung hält die Liste der eingeladenen Spieler zudem parat. Denn nach seinem offiziellen Rücktritt Anfang 2018 denkt einer der besten deutschen Spieler und Scharfschützen über eine Rückkehr in die Reihen der deutschen Farben nach. Dirk Passiwan, langjähriger Schlüsselspieler der deutschen Nationalmannschaft, kehrt für die Sichtungslehrgänge in die Vorauswahl zurück und möchte sich wieder für die deutsche Nationalmannschaft empfehlen.

„In zwei Selection Camps Anfang Januar und im April werden wir unseren Kader für die EM im August in Polen bestimmen und dem DBS zur Nominierung vorschlagen. Ich freue mich sehr auf das bevorstehende Camp. Wir haben wieder eine hervorragende Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zusammengefunden“ so Bundestrainer Nicolai Zeltinger.

Dei deutschen Damen © Uli Gasper

Damen bereiten sich auf Rotterdam vor

Bei den Damen werde sich insgesamt 20 Athletinnen beim ersten Athletiktest und viertägigen Trainingslager zeigen. Dabei geht es insbesondere darum, sich für den 12-köpfigen Kader zu empfehlen, der die deutschen Farben auf dem Parkett in Holland vertreten darf. Unter den eingeladenen Athletinnen befinden sich auch insgesamt acht Nachwuchstalente aus dem deutschen U25 Kader, die sich insbesondere darauf freuen dürfen, mit Paralympics-erfahrenen Spielerinnen wie Kapitänin Mareike Miller, Co-Kapitänin Laura Fürst, Annabel Breuer, Anne Patzwald und Barbara Groß zu trainieren. Der Austausch und das gemeinsame Training soll der gesamten Förderung des weiblichen Bereichs zugutekommen und neue Standards setzen.

Das jüngste Talent mit gerade einmal 13 Jahren ist Lowpointerin Jana Bozek von den TSV Achim Lions. Sie hat sich durch die Teilnahme am Spielbetrieb im Team Germany Osnabrück positiv empfohlen und wurde deshalb kurzfristig nachnominiert.

„Ich bin sehr gespannt auf unser erstes Camp 2019 und freue mich darauf. Wir haben einige aussichtsreiche junge Nachwuchstalente mit dabei und ich hoffe, dass wir vor allem im Athletikbereich einen guten Schritt nach vorne machen können. Daran haben die Spielerinnen in der Off-Season fleißig gearbeitet.“, so Cheftrainer Martin Otto.

Bereits nach dem Camp wird der Cheftrainer den Kader auf einen erweiterten Kreis von voraussichtlich 16 Athletinnen reduzieren. Nach dem zweiten Camp Anfang April soll dann der finale 12-köpfige Kader stehen, der dem DBS als Nominierungsvorschlag vorgelegt wird.

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