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News Vico Merklein © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Para Radsport: Erfolgreiches Weltcup-Finale

Die deutschen Para Radsportler sind mit dreizehn Podestplatzierungen und zahlreichen weiteren Ergebnissen auf den Rängen vier bis zehn vom Weltcup-Finale in Baie-Comeau (Kanada) zurückgekehrt. Vico Merklein führte das erfolgreiche Team mit zwei Siegen im Zeitfahren und Straßenrennen in der Klasse H3 an. Maximilian Jäger (T1) siegte im Zeitfahren und Kerstin Brachtendorf fuhr im Straßenrennen als Erste über die Ziellinie

Zum Abschluss der Weltcup-Saison zeigten die deutsche Para Radsportler erneut, dass sie einen Monat vor den anstehenden Weltmeisterschaften in Topform sind. Mit gleich dreizehn Podestplatzierungen kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kanada zurück. Gleich zu Beginn des Weltcups überzeugten die Handbiker und Dreiradfahrer im Zeitfahren. Hier siegte Vico Merklein in der Startklasse H3, ebenso auf Platz eins fuhr der erst 19-jährige Maximilian Jäger in der Startklasse T1 der Dreiradfahrer. Bei den Frauen sicherte sich Jana Majunke (T2) den dritten Platz. Auch im Zeitfahren der Zweiräder gab es zwei Podestplatzierungen – Kerstin Brachtendorf (C5) und Maike Hausberger (C2) belegten jeweils Platz zwei.

Zum zweiten Mal auf Platz eins fuhr Merklein im Straßenrennen, hier erkämpfte sich der 42-Jährige den Sieg knapp vor dem Belgier Jean-Francois Deberg. Auch Brachtendorf sicherte sich beim abschließenden Weltcup den Sieg auf der Straße. Nach ihrem zweiten Platz im Zeitfahren, kam Hausberger auch im Straßenrennen als Zweite ins Ziel. Ebenfalls auf den zweiten Platz fuhren Maximilian Jäger (T1) und Annika Zeyen (H3). Komplettiert wurden die hervorragenden Ergebnisse im Straßenrennen von drei dritten Plätzen durch Pierre Senska (C1), Denise Schindler (C3) und Jana Majunke (T2).

Insgesamt steht das deutsche Team derzeit auf Platz zwei der Weltrangliste. Vor dem Saisonhighlight, den Weltmeisterschaften vom 12. bis 15. September in Emmen (Niederlande), wird das Team um Bundestrainer Tobias Bachsteffel noch einmal ein Trainingslager absolvieren, um auch bei der WM ein Jahr vor den Paralympics vorne mitzufahren.

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