DOSB - Olympiamannschaft

Bühne

Para Rudern

Rudern ist die jüngste Sportart bei den Paralympischen Spielen, die erst in Peking 2008 ihre Premiere feierte. Der Rudersport der Behinderten wird meist "angepasstes Rudern" ("Adaptive Rowing") genannt, da das Bootsmaterial und die Bootsausrüstung an die körperlichen Voraussetzungen der Behinderten angepasst wird - zum Beispiel werden spezielle Sitze eingebaut. Bereits 1975 wurden in einigen Ländern Wettkämpfe für Behinderte veranstaltet, aber erst 2002 bezog der Internationale Ruderboot-Verband Behinderte in sein Meisterschaftsprogramm mit ein. Die Athleten sind in drei Klassen unterteilt. Im Einer starten Sportler, die ihr Boot durch Einsatz von Arm und Schulter vorantreiben. Im gemischten Doppel-Zweier darf neben den Armen auch Rumpf eingesetzt werden. In beiden Fällen sind die Sportler auf Brusthöhe am Stuhl fixiert und sitzen auf einem Sitz ohne Rollfunktion. Im Vierer mit Steuermann sitzen zwei Frauen und zwei Männer. Dabei sind Beine, Rumpf und Arme einsetzbar. Startberechtigt sind Sportler mit körperlicher Beeinträchtigung und auch Sehgeschädigte.

Textquelle: ARD

Athleten

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