DOSB - Olympiamannschaft

Paralympische Sport-Arten

In den Sport-Vereinen gibt es
immer mehr Sport-Angebote für Menschen mit Behinderung.
Jedes Jahr gibt es dort neue Sommer-Sport-Arten
und neue Winter-Sport-Arten.

Bei den Paralympischen Sommer-Spielen 2016 in Rio
gab es 23 Sport-Arten.
Zum Beispiel:

  • Bogenschießen
  • Leichtathletik
  • Rollstuhl-Basketball.
Das Bild zeigt drei Bogenschützen beim Wettkampf. Sie sitzen im Rollstuhl. Sie spannen ihre Bögen und zielen auf eine Zielscheibe.
Das Bild zeigt die deutsche Leichtathletin Vanessa Low. Sie hat zwei Unterschenkel-Prothesen. Hier ist sie beim Weitsprung bei den Paralympischen Spielen London 2012. Im Hintergrund sieht man die Zuschauer auf den Tribünen im Stadion.
Das Bild zeigt Edina Müller. Sie ist deutsche Rollstuhl-Basketballerin. Sie dribbelt mit der rechten Hand den Ball. Mit der Linken steuert sie ihren Rollstuhl.

 

Bei den Paralympischen Winter-Spielen gibt es 6 Sport-Arten.
Zum Beispiel:

  • Biathlon
  • Para-Snowboarding
  • Ski Alpin.
Das Bild zeigt eine Biathletin. Sie liegt auf einer Matte. Dabei zielt sie mit ihrem Gewehr auf eine Zielscheibe.
Das Bild zeigt den Para-Snowboarder Stefan Lösler. Er fährt gerade bei den Paralympischen Winterspielen Sotschi 2014 beim Wettkampf. Er trägt eine Beinprothese.
Das Bild zeigt einen Skifahrer, der einen amputierten Unterschenkel hat. Er fährt auf einem Bein. In beiden Händen hält er Unterarmstützen.


Alle Sport-Arten finden Sie hier.

Die Sportlerinnen und Sportler haben unterschiedliche Behinderungen.
Deswegen gibt es für jede Sport-Art mehrere Gruppen.
Die Sportlerinnen und Sportler werden in die Gruppen eingeordnet.
Dabei sind diese Fragen wichtig:

  • Welche Behinderung hat die Sportlerin oder der Sportler?
  • Wie schwer ist diese Behinderung?

Im Wettkampf treten nur Sportlerinnen und Sportler gegeneinander an,
die eine ähnliche Behinderung haben.
So kann man die sportliche Leistung gut vergleichen.
Und der Wettkampf ist gerecht.

Ein Beispiel:
Im Ski Alpin gibt es 3 Gruppen:
Sportlerinnen und Sportler, die im Sitzen Ski fahren.
Sportlerinnen und Sportler, die im Stehen Ski fahren.
Sportlerinnen und Sportler, die blind sind.

Das Bild zeigt Anna Schaffelhuber. Sie fährt Monoskibob im Sitzen. Sie trägt zwei Unterarmstützen. Diese geben ihr Stabilität in der Kurve.
Sportlerinnen und Sportler, die im Sitzen Ski fahren.
Das Bild zeigt Andrea Rothfuss. Ihr fehlt die linke Hand. Sie fährt in der Kategorie "Ski Stehend" bei den Paralympischen Winterspielen Sotschi 2014.
Sportlerinnen und Sportler, die im Stehen Ski fahren.
Das Bild zeigt eine Skifahrerin in der Kategorie "Sehbehinderung". Vor ihr fährt ihre Begleitperson. Sie gibt Anweisungen zur Richtung und Beschaffenheit der Piste.
Sportlerinnen und Sportler, die blind sind.


Wenn die Sportlerinnen und Sportler im Sitzen fahren,
gibt es noch eine weitere Unterteilung.
Und zwar in 5 Unter-Gruppen.
Hier geht es darum,
wie stark die Behinderung ist.

Alle Sportlerinnen oder Sportler aus den 5 Unter-Gruppen
starten dann in einem Wettkampf.
Sie haben verschiedene Behinderungen,
aber sie treten gegeneinander an.
Wenn Sportlerinnen oder Sportler
mit einer stärkeren Behinderung beim Wettkampf antreten,
dann haben sie mehr Zeit für die gleiche Leistung.
Damit kann man die Sportlerinnen und Sportler
gerecht miteinander vergleichen.
Auch wenn sie unterschiedliche Behinderungen haben.

Das Bild zeigt den deutschen Weitspringer Markus Rehm. Hier springt er bei den Paralympischen Spielen in London 2012. Man sieht ihn kurz vor der Landung. Er trägt eine Unterschenkel-Prothese.
Leichtathletik gehört zu den Sommer-Sport-Arten. Hier springt Markus Rehm. Er ist der beste deutsche paralympische Weit-Springer.
Das Bild zeigt die deutsche Biathletin Andrea Eskau beim Wettkampf. Sie fährt Ski-Langlauf in der Kategorie Sitzend.
Andrea Eskau bei den Paralympischen Winter-Spielen in Sotschi. Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Sportlerinnen. Sie hat sieben Medaillen gewonnen bei Paralympischen Spielen.
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